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Spione in Maine 1944: Das U-Boot, das die Cornwallis versenkte

1. November 202610 Min. LesezeitRead in English
Ein deutsches U-Boot liegt im November 1944 nachts aufgetaucht vor der felsigen Küste von Maine, ein Schlauchboot mit vier Matrosen fährt im Mondlicht Richtung Ufer, Schnee liegt auf den FichtenAI

Ein Wrack, 43 Tote und zwei Männer ohne Stiefel

Am 27. Oktober 2026 meldete ein Tauchteam aus New Hampshire, es habe im Juli, nach sieben Jahren Suche, das Wrack der Cornwallis gefunden. Das Schiff liegt fast 400 Fuß unter der Oberfläche des Golfs von Maine, rund zehn Meilen südwestlich von Mount Desert Rock. Es war ein kanadischer Frachter, der am 3. Dezember 1944 von einem deutschen U-Boot torpediert wurde und in wenigen Minuten sank. Von den 48 Menschen an Bord starben 43, nur fünf überlebten.

Das U-Boot hatte die Cornwallis nicht gesucht. Es war gekommen, um zwei Spione abzusetzen, vier Tage vorher, an einer abgelegenen Küste in Maine, an der im Winter kaum jemand wohnte. Kurz gesagt: Das Wrack ist der Fund dieser Woche und ein Grab. Die Geschichte dahinter handelt von zwei Männern in Stadtmänteln ohne Hut und Stiefel, die einem Pfadfinder und einer Mutter auffielen, und davon, wie wenig die Kriegsmeldungen von damals davon erzählten.

Ein Frachter mit Zucker und Melasse

Die Cornwallis war ein Dampfschiff von rund 400 Fuß Länge (etwa 120 Meter), gebaut 1921, ein kanadischer Frachter. Sie hatte den Krieg schon einmal knapp überstanden: 1942 war sie vor Barbados von einem U-Boot-Torpedo getroffen und danach wieder flottgemacht worden. Im Dezember 1944 fuhr sie von Barbados nach Saint John in New Brunswick und hatte Zucker und Melasse geladen. An Bord waren 48 Menschen, darunter sieben bewaffnete Wachen.

Gegen sechs Uhr morgens am 3. Dezember traf sie ein Torpedo. Nach den Zeitungsberichten von damals sank sie innerhalb von Minuten. Die fünf Überlebenden rettete der Fischtrawler Notre Dame aus Portland und brachte sie nach Rockland. Mehr als ein Drittel der 43 Toten stammte aus Nova Scotia. Das U-Boot hatte sie nicht gezielt gesucht, sagt Don Ferrara vom Tauchteam: "Sie waren einfach da."

Der kanadische Dampffrachter SS Cornwallis, rund 120 Meter lang, fährt im Dezember 1944 bei Morgendämmerung durch ein graues, winterliches Meer vor der Küste von Maine, Wellen schlagen gegen den RumpfAI
Die Cornwallis fuhr im Dezember 1944 von Barbados nach Saint John.

Zwei Männer, ein Funkgerät und ein Auftrag

Das U-Boot hieß U-1230, sein Kommandant war Kapitänleutnant Hans Hilbig. Es hatte im September 1944 Kiel verlassen und war über Norwegen nach Nordamerika gefahren. 51 Tage nach dem Auslaufen aus Norwegen erreichte es bei Cape Cod die amerikanische Küste und lief dann in den Golf von Maine. An Bord waren zwei Männer, die in Den Haag für den Auftrag ausgebildet worden waren, der "Unternehmen Elster" hieß, auf Englisch "Operation Magpie". Der eine war Erich Gimpel, ein erfahrener deutscher Agent. Der andere war William Colepaugh, ein Amerikaner aus Connecticut, 1918 geboren, 1943 aus der Naval Reserve entlassen und 1944 zu den Deutschen übergelaufen. Er sprach kaum Deutsch, Gimpel kein Englisch, deshalb brauchte man ihn.

Der Auftrag lautete, technische und militärische Informationen über die Anstrengungen der Alliierten zu sammeln und per Funk nach Deutschland zu melden, mit einem Sender, den sie vor Ort bauen sollten. Ältere Fassungen nennen als Ziel das amerikanische Atomwaffenprojekt, neuere sprechen allgemeiner von Militär- und Technikanlagen. Es war nach Darstellungen der zweite und letzte Versuch Deutschlands, Agenten per U-Boot in die USA zu bringen.

Als Landeplatz wählte man Hancock Point in Maine, weil es dort abgelegen ist und das U-Boot nahe ans Ufer kam. U-1230 lag acht Tage auf dem Meeresgrund, um amerikanischen Patrouillen auszuweichen. Am Abend des 29. November 1944 fuhr es in die Frenchman Bay und setzte die beiden Männer in einem Schlauchboot mit vier Matrosen an Land, bei Crabtree Neck.

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Zwei Männer in Stadtmänteln

In dieser Nacht fiel in Hancock Point der erste Schnee des Winters, schwer und nass. Harvard Merrill Hodgkins, ein Oberschüler und Pfadfinder, fuhr gegen elf Uhr abends vom Mittwochstanz im Townsend Club nach Hause, über eine unbeleuchtete, kurvige Straße. Im Scheinwerferlicht sah er zwei Männer, die langsam durch den Schnee gingen, in langen Stadtmänteln und Anzughosen, ohne Hüte, ohne Stiefel. Sie drehten die Gesichter weg.

Das fiel ihm auf: "Man sieht hier keine Leute ohne Stiefel im Schnee", sagte er später, und niemand in der Gegend trage im Winter einen Mantel dieser Art. Er kannte alle, denn in Hancock Point lebten sechs Familien das ganze Jahr. Die Gesichter waren ihm fremd. Er stieg aus und folgte den Fußspuren, die von einem Pfad kamen, der zu den Sunset Rocks führte, einer Stelle, die er vom Hasenjagen mit seinem Vater, einem Hilfssheriff, kannte. Die Häuser am Ufer waren im Winter leer. Es gab keinen Grund, von dort zu kommen.

Fast zeitgleich fuhr auf derselben Straße Mary Forni, die Frau des Steuereintreibers, Mutter von drei Kindern, von ihrer wöchentlichen Kartenrunde heim. Auch sie sah zwei Männer am Straßenrand, in dünnen Stadtmänteln, die Schultern gegen den Schnee gekrümmt. Ihr Mann winkte ab. Sie lag wach. Am Morgen erzählte sie es ihrer Nachbarin, Harvards Mutter, und die beiden Frauen begriffen, dass sie dieselben Männer gesehen hatten.

Zwei Männer in langen dunklen Stadtmänteln und Anzughosen ohne Hüte und Stiefel gehen nachts durch Schneetreiben auf einer unbeleuchteten Landstraße in Maine, die Scheinwerfer eines Autos der 1940er-Jahre fallen auf sieAI
In der ersten Schneenacht 1944 fielen Harvard Hodgkins und Mary Forni zwei Männer ohne Stiefel auf.

Von der Cornwallis zur Fahndung

Harvards Vater Dana Hodgkins, der Hilfssheriff, kam von einem Jagdausflug zurück, hörte die Geschichte und vermutete zuerst Einbrecher. Seine Runde durch die Häuser ergab nichts. Dann sank am 3. Dezember die Cornwallis, und die Behörden wussten: Ein U-Boot operierte vor der Küste von Maine. Bundesbeamte wurden in die Gegend geschickt. Am 4. Dezember traf Dana in Bangor einen FBI-Agenten, den er kannte, und erzählte ihm nebenbei von Harvards Beobachtung. Innerhalb einer Stunde standen drei Agenten in Hancock und befragten den Jungen.

Die Fremden waren da schon weiter. Sie hatten nach den Berichten ein Taxi nach Bangor genommen und waren mit dem Zug nach Portland und dann nach New York gefahren, nach anderen Darstellungen über Boston. Dort kam der Plan ins Stocken. Colepaugh verlor das Interesse an der Mission, nahm nach den Angaben etwa 48.000 US-Dollar von dem Geld, das sie mitgebracht hatten, und verbrachte einen Monat mit Feiern. Am 21. Dezember ließ er Gimpel allein, und am 26. Dezember stellte er sich dem FBI, nachdem ein Freund Kontakt hergestellt hatte. Seine Angaben führten die Agenten zu Gimpel, der am 30. Dezember in New York festgenommen wurde.

Der Hinweis des Jungen war der erste Beleg, dass der Feind an Land gegangen war. Den Durchbruch brachte aber Colepaugh selbst.

Offiziere in Uniform sitzen im Jahr 1945 an einem langen Tisch in einem holzgetäfelten Gerichtssaal, zwei Männer in Zivil stehen vor ihnen, ein Flaggenständer steht im HintergrundAI
Im Februar 1945 verurteilte ein Militärgericht beide Männer zum Tod.

Todesurteil, Begnadigung, Bewährung

Im Februar 1945 verurteilte ein Militärgericht Gimpel und Colepaugh wegen Spionage zum Tod, sie sollten gehängt werden. Nach Kriegsende wandelte Präsident Harry Truman beide Strafen in lebenslange Haft um. Gimpel kam 1955 auf Bewährung frei und kehrte nach Westdeutschland zurück, Colepaugh 1960. Er starb 2005.

Das U-Boot überlebte den Krieg. Die Cornwallis war sein einziges versenktes Schiff, eine Handelsschifftonnage von 5.458 Bruttoregistertonnen. Hilbig fuhr nach der Landung zunächst nach Norden und entkam den Verfolgern. U-1230 ergab sich am 5. Mai 1945, wurde nach Schottland gebracht und am 17. Dezember 1945 im Rahmen der Operation Deadlight versenkt, mit der die Briten die übergebenen deutschen U-Boote beseitigten.

Der Plan zerfiel nach den Quellen von innen. Der Funker, ein Überläufer, verlor das Interesse am Auftrag und stellte sich, und sein Geständnis führte zu Gimpel, der kein Englisch sprach und ohne ihn allein dastand. Ihre Mission, Informationen über amerikanische Industrie und Technik zu beschaffen, blieb nach dem Press Herald letztlich ohne Ergebnis.

Was Colepaughs Verhör sonst noch ergab, ist nach Darstellungen eine Warnung vor einer U-Boot-Gruppe mit V-Waffen für New York und Washington. Ob und wie weit das stimmte, ist offen, die Quellen berichten es nur als Aussage des Verhörten.

Sieben Jahre, 400 Fuß und ein fast verpasster Wrack-Fund

Das Nomad Exploration Team aus Portsmouth, New Hampshire, begann 2019 mit der Suche. Acht Taucher gehören dazu, unter ihnen Danny Allan, Don Ferrara und Jeff Goodreau. Sie wollten eines der größten noch unentdeckten Wracks Neuenglands finden und an die Katastrophe von vor acht Jahrzehnten erinnern. Für jede Stunde auf dem Wasser, sagt Allan, gab es mindestens zehn Stunden Vorarbeit: Archivrecherche, die Baupläne des Schiffs, Gespräche mit Autoren und Historikern. Auch Fischer halfen, denn nach einer Torpedierung bleibt oft viel zurück, und Fischer kennen die Stellen, an denen Netze hängen bleiben.

Es gab drei mögliche Orte: den Fundort der Überlebenden, den der Trümmer und den, an dem ein Seemann das Kompassgehäuse der Cornwallis aus dem Wasser gezogen haben soll. Dazu kamen die Gezeiten, das Wetter und der Nebel vor Mount Desert. Am 11. Juli 2026, früh am zweiten Tag der Expedition, fuhr das Team an dem Wrack vorbei. Auf dem Seitensichtsonar lag es keine 300 Fuß vom Boot entfernt, und niemand erkannte es. Beim zweiten Durchgang, in den letzten 100 Yards der letzten Bahn, während das Team das GPS umprogrammierte, tauchte es auf.

Zur Sicherheit, sagt Allan, "geht man hinunter und berührt es". Die Tauchgänge auf fast 400 Fuß waren die schwersten, die er kennt: sehr tief, sehr kalt, starke Strömung. Zum Vergleich: Für Sporttaucher liegt die Grenze bei 130 Fuß. Allan, der schon in einem U-Boot und in Höhlen festsaß, sagt, sie lägen an der Grenze dessen, was er zu tun bereit sei. Bei Ferraras erstem Tauchgang fiel sein Licht aus, er tauchte praktisch blind. "Du bist der Erste seit 80 Jahren, der dieses Wrack sieht und berührt", sagte Allan, "du bist begeistert, und zugleich ist es ernüchternd, denn es ist ein Grab. 43 Menschen sind hier gestorben." Das Team will das Wrack mindestens einmal im Jahr aufsuchen, um seinen Zustand zu dokumentieren. Für die Familien, sagt Allan, sei es Gewissheit.

Ein dunkler, verrosteter Schiffsrumpf liegt am Meeresgrund im Strahl eines einzelnen Lichts, Rost und Algen überziehen die Bordwand, keine MenschenAI
Die Cornwallis liegt in fast 400 Fuß Tiefe, ihr Wrack ist ein Grab.

Warum Kriegsberichte genau gelesen werden müssen

Dasselbe Team fand schon früher ein Wrack aus dem Krieg: die USS Eagle 56, ein Patrouillenschiff der US-Marine, das im April 1945 nach einer heftigen Explosion sank. Überlebende berichteten von einem U-Boot, aber die offizielle Untersuchung schrieb das Unglück einem Kesselschaden zu. Erst Jahrzehnte später führte hartnäckige Forschung zu einer Neubewertung, und 2001 erkannte die Marine den Untergang als Gefechtsverlust durch ein deutsches U-Boot an. Das Team fand das Wrack 2018 vor Cape Elizabeth und machte den Fund 2019 öffentlich. Schon 2017 hatten die Taucher die William H. Machen vor Portsmouth entdeckt.

Der Fall zeigt, worum es der Autorin Sara Vladic in ihrem Buch "The Dangerous Shore" (HarperCollins, 2026) geht: Die Geschichte der amerikanischen Küsten im Zweiten Weltkrieg ist weniger bekannt als die der Fronten, und die Berichte von damals erzählten sie nur zum Teil.

Ein Patrouillenschiff der US-Marine der Eagle-Klasse fährt im April 1945 durch das graue, kühle Meer vor Maine, Gischt spritzt über den BugAI
Die Eagle 56 sank im April 1945, die Marine erkannte das 2001 als Gefechtsverlust an.

Der Pfadfinder und die Mutter

Das Magazin TIME schrieb am 15. Januar 1945, Bundesbeamte seien den Spionen "fast von dem Moment an, in dem sie landeten" gefolgt. Der Artikel meldete die Festnahmen, erklärte aber weder, dass sich Colepaugh gestellt hatte, noch erwähnte er Harvard Hodgkins oder Mary Forni. Der Eindruck war beruhigend: Der Feind war gekommen, und die Behörden waren dicht hinter ihm.

Die ausführliche Geschichte gibt der Wachsamkeit von Anwohnern und der Entscheidung eines Spions, sich zu stellen, viel mehr Gewicht. Das FBI nahm zwar die Festnahmen vor, aber das allein erkläre nicht, wie die Landung ans Licht kam und wie der Fall gelöst wurde, schreibt Vladic. Ein Jugendlicher bemerkte die Kleidung der Fremden, eine Mutter schob ihr Unbehagen nicht beiseite. Keiner kannte die ganze Geschichte, beide erkannten, dass etwas erzählenswert war. Der Strand bei Crabtree Neck, an dem die Männer an Land gingen, steht seit 2003 im National Register of Historic Places, als "Nazi Spy Landing Site".

Der Überblick auf einen Blick

Zum Schluss die Kurzfassung, damit zwischen Fakt und Erzählung nichts verwischt.

EinordnungWas dazugehört
Gut belegtWrack der Cornwallis am 11. Juli 2026 gefunden, am 27. Oktober 2026 bekannt gegeben; Frachter von 1921, 3. Dezember 1944, gegen 6 Uhr torpediert, 43 von 48 tot, fünf Überlebende (Trawler Notre Dame); U-1230 setzte am 29. November 1944 Gimpel und Colepaugh bei Hancock Point ab; Hodgkins und Forni sahen sie; Colepaugh stellte sich am 26. Dezember, Gimpel wurde am 30. Dezember festgenommen; Todesurteil Februar 1945, Begnadigung zu lebenslang, Bewährung 1955 und 1960; Eagle 56 2018 gefunden, 2001 als Gefechtsverlust anerkannt
ÜberliefertDass die Cornwallis nicht gezielt gesucht wurde; Colepaughs Aussage über eine U-Boot-Gruppe mit V-Waffen; die Route der Spione nach New York (Bangor und Portland oder Boston); die Darstellung der Rolle von Hodgkins und Forni in Vladics Buch
OffenDer genaue Auftrag (Atomprojekt oder allgemein Militär und Technik); wie viel Geld Colepaugh genau nahm und wofür; warum das U-Boot an diesem Tag und Ort die Cornwallis angriff; der Zustand des Wracks (die Dokumentation läuft)

Ein Bild aus fünf Blickwinkeln

Die Geschichte von Hancock Point zeigt, wie nah der Krieg der Heimatfront kommen konnte. In HistoryBytes ist jede Season in fünf Kategorien aufgeteilt, und diese Geschichte berührt alle fünf: Harvard Hodgkins als Person, Hancock Point als Ort, die Landung am 29. November 1944 als Ereignis, die Wachsamkeit der Zivilbevölkerung als Idee, das U-Boot U-1230 als Objekt. So entsteht in der Season WW2 das Gesamtbild eines Krieges, der nicht nur an den Fronten geführt wurde.

Ein Grab und ein Straßenrand

In Hancock erinnert eine ganz gewöhnliche Straße an diese Nacht. Dort bemerkte ein Jugendlicher die Mäntel, und eine Mutter ließ sich ihr Bauchgefühl nicht ausreden. Weiter draußen im Golf von Maine, auf dem Meeresgrund, liegt ein Frachter, der mit Zucker nach Hause wollte. 43 Menschen starben dort, und mehr als 80 Jahre lang wusste niemand, wo. Dass man es jetzt weiß, ist für die Familien vielleicht das Wichtigste an dieser Geschichte. Der Krieg hat viele solcher Orte hinterlassen, und es braucht Menschen, die sie suchen.

Ein ruhiges, felsiges Ufer mit Fichten liegt in der Dämmerung an einem stillen Meer in Maine, am Horizont zeichnet sich schwach die Silhouette einer Insel ab, keine MenschenAI
Die Küste bei Hancock Point, an der die beiden Agenten am 29. November 1944 an Land gingen.

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