AIGeburt: ein Kind in Bethlehem
Nach den Evangelien wurde Jesus in Bethlehem geboren, noch zur Zeit von König Herodes. Hirten kamen in der Nacht, um das Kind in der Krippe zu sehen.
AIVon der Krippe in Bethlehem über die Ufer des Sees Genezareth bis nach Golgota: das Leben Jesu, erzählt nach den Evangelien. Die Menschen, Orte und Worte, die bis heute nachwirken.
Der Countdown läuft · 25. November 2026
Betritt eine Welt, die am Abgrund steht.
Das 1. Jahrhundert ist gnadenlos: Das Römische Reich herrscht mit brutaler Härte, während in den Gassen Jerusalems der bewaffnete Aufstand brodelt. Inmitten dieses tödlichen Chaos wagt es Jesus von Nazareth, das gesamte System herauszufordern – mit einer Botschaft, die gefährlicher ist als jedes Schwert, und die das Fundament der Welt für immer verändern wird.
AINach den Evangelien wurde Jesus in Bethlehem geboren, noch zur Zeit von König Herodes. Hirten kamen in der Nacht, um das Kind in der Krippe zu sehen.
AIJohannes der Täufer taufte Jesus im Jordan. Danach zog sich Jesus vierzig Tage in die Wüste zurück, bevor er öffentlich zu predigen begann.
AIAuf einem Hügel in Galiläa sprach Jesus vor vielen Menschen über Nächstenliebe, Vergebung und die Seligpreisungen. Diese Worte gehören bis heute zu den bekanntesten Texten der Welt.
AIAls ein Sturm das Boot auf dem See Genezareth zu versenken drohte, stand Jesus auf und gebot den Wellen Ruhe. Die Evangelien erzählen von vielen solchen Wundern, von Heilungen bis zur Speisung der Fünftausend.
AIAuf einem Esel ritt Jesus in Jerusalem ein, und die Menschen empfingen ihn mit Palmzweigen. Wenige Tage später feierte er mit seinen zwölf Jüngern das letzte Abendmahl.
AIUnter dem römischen Statthalter Pontius Pilatus wurde Jesus gekreuzigt. Am dritten Tag fanden Frauen das Grab leer, für Christen der Beginn des Glaubens an die Auferstehung.
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Jesus war ein jüdischer Wanderprediger aus Galiläa, der vor rund 2.000 Jahren lebte. Er zog mit einer kleinen Gruppe von Jüngern durch die Dörfer am See Genezareth, sprach über das Reich Gottes, über Nächstenliebe und Vergebung und wurde für Heilungen bekannt. Für Christen ist er der Sohn Gottes, für das Judentum ein Lehrer seiner Zeit, im Islam ein Prophet. Dass er gelebt hat, gilt in der Geschichtswissenschaft als gesichert.
Geboren wurde er vermutlich zwischen 6 und 4 v. Chr., also noch vor dem Tod von König Herodes im Jahr 4 v. Chr. Er wuchs in Nazaret auf, wirkte vor allem in Galiläa und starb um das Jahr 30 n. Chr. in Jerusalem. Die Region stand damals unter römischer Herrschaft, regiert von Statthaltern wie Pontius Pilatus und abhängigen Königen aus der Familie des Herodes.
Die wichtigsten Quellen sind die vier Evangelien von Markus, Matthäus, Lukas und Johannes, entstanden etwa zwischen 70 und 100 n. Chr. Noch früher sind die Briefe des Paulus aus den 50er-Jahren. Außerhalb der Bibel erwähnen ihn der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus und der römische Historiker Tacitus, der auch seine Hinrichtung unter Pilatus nennt.
Im Mittelpunkt stand die Botschaft vom nahen Reich Gottes. Er erzählte Gleichnisse wie das vom verlorenen Sohn oder vom barmherzigen Samariter, wandte sich Armen, Kranken und Ausgegrenzten zu und stellte die Liebe zu Gott und zum Nächsten über alles. Die Bergpredigt mit den Seligpreisungen und dem Vaterunser gehört bis heute zu den einflussreichsten Texten der Welt.
Nach seinem Einzug in Jerusalem kam es zum Konflikt mit der Tempelführung. Jesus wurde nachts verhaftet, vom Hohen Rat verhört und an Pontius Pilatus übergeben. Die Kreuzigung war eine römische Hinrichtungsart für Aufrührer und Sklaven. Die Inschrift „König der Juden“ am Kreuz nannte den Vorwurf: Er galt als Gefahr für die römische Ordnung.
Nach den Evangelien fanden Frauen am Morgen des dritten Tages das Grab leer, und die Jünger berichteten, dem Auferstandenen begegnet zu sein. Der Glaube an die Auferstehung ist der Kern des Christentums und der Grund, warum aus einer kleinen Gruppe von Anhängern eine Weltreligion wurde. Bis heute richtet sich unsere Zeitrechnung nach seiner Geburt.
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